Schluss mit Sitzenbleiben

kyBounder fördert Aufmerksamkeit im Klassenzimmer

Roggwill/Schweiz (humanenws) – Im Schnitt sitzen Kinder pro Woche 30 Stunden in der Schule und darüber hinaus noch etliche Stunden daheim vor dem PC und Fernseher. Die Folgen sind oft Rückenprobleme und Übergewicht. Einige Schulen testen inzwischen, mit Stehklassenzimmern den Problemen zu begegnen (http://www.kybun.de/anwendungen/schule/referenzen.html). Die Schüler folgen dabei dem Unterricht auf einem weich-elastischen Federboden. Schüler, Lehrer und Ärzte werten das aufrechte Lernen schon jetzt als vollen Erfolg. Der instabile Untergrund kräftigt die Muskulatur und regt zudem die Konzentration an.

Hyperaktivität wird gelindert

Durch den kyBounder – der weich-elastische Federboden – wird ein flexibler Untergrund simuliert. Allein durch das Aufrichten auf dem trampolinähnlichen kyBounder werden viele Muskeln und Hirnareale aktiviert. Studien belegen: wer sich moderat bewegt, der erhöht seine Merkfähigkeit und dem fällt das Lernen leichter. Zudem verbrennt die kontinuierliche Bewegung auf dem flexiblen Untergrund mehr Energie als das passive Sitzen – Übergewicht wird aktiv bekämpft und motorische Unruhe wird vorgebeugt, der Bewegungsdrang bei Hyperaktivität wird gelindert.

Aktives Stehen auch für Erwachsene

Die impuls-aktive Knautschzone lässt den Fuß tief einsinken und gewährleistet eine optimale Rückfederung. Der kyBounder fordert den Körper zu feiner, permanenter Aktivität auf, um die Balance und Körperhaltung zu wahren. Der Rebound Effekt bedingt eine wechselseitige Muskelanspannung und -entspannung.

Auch für Erwachsene, die im Berufsalltag lange Zeit auf harten Böden arbeiten, ist der 2 cm dicke kyBounder plus ideal. Der weiche Boden entlastet den gesamten Körper, schont die Gelenke und hilft gegen müde Beine. Durch seine spezielle Beschichtung ist er wasserbeständig und leicht zu reinigen. Daher eignet er sich zur Nutzung mit Schuhen.

Das Reisfeldgefühl

 

In den 80er Jahren lebte der kybun Gründer Karl Müller mehrere Jahre inmitten der Reisfelder Koreas. Zu dieser Zeit entdeckte er die positiven Eigenschaften des Lehmbodens. Wenn auf den Feldern das Wasser langsam abläuft, ist der Boden weich-elastisch und sehr angenehm zum Gehen und Stehen. Karl Müller forschte mehrere Jahre, wie er dieses Reisfeldgefühl in den Alltag des modernen Menschen bringen kann. Der ETH-Ingenieur entwickelte den Schuh mit der runden Sohle. Diese Wackelsohle stand dem Grundprinzip “stützen, führen, dämpfen” der damaligen Schuhindustrie diametral entgegen und wurde von Wissenschaft, Medizin und der Schuhindustrie entsprechend angegriffen.

 

Vom Abroll-Gedanken zum walk-on-air-Konzept


 

Dank der mehrheitlich positiven Wirkung auf den Körper wurde die runde Wackelsohle zum Welterfolg und verkaufte sich bis heute über 10 Millionen Mal. Sie hat die Denkweise der Schuhindustrie auf den Kopf gestellt und wird heute von über 100 Firmen kopiert. Doch Karl Müller entdeckte neue Methoden, das Reisfeldgefühl beim Gehen und Stehen noch naturgetreuer nachzuahmen. Das ermöglichte es, dieses Empfinden für den Alltag des modernen Menschen zu erschließen. Tausendfache Erfahrungen lehrten ihn – und Studien beweisen es: Je angenehmer das Geh- und Stehgefühl, desto besser ist das für die Gesundheit des menschlichen Körpers. Dieser Einsicht folgend, verkaufte er 2006 die ganze MBT Gruppe an Investoren, die weiterhin auf das Abrollprinzip setzen wollten. Karl Müller konzentrierte sich von da an voll und ganz auf Forschung und Entwicklung des weich-elastischen kybun Bewegungskonzept. Daraus gingen kyBounder, kyBoot und kyTrainer hervor. 



Empfohlene Literatur zu diesem Artikel von der Redatkion:

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